Ausgabe 1/2015

Aufbruch in eine neue Zeit

687-06550499n_BEARBEs gibt grundlegende Neuerungen in der Therapie der Multiplen Sklerose. Die früher übliche Differenzierung in Basis- und Eskalationstherapie ist beispielsweise passé, die Behandlung richtet sich vielmehr an der Aktivität der MS aus.

Sobald die Diagnose im Raum steht, machen sich Ängste und Sorgen breit:

  • Was bedeutet diese Krankheit für mein weiteres Leben?
  • Wie lange werde ich mit der MS in meinem Alltag alleine zurechtkommen?
  • Wie lange kann ich wohl meinen Beruf noch ausüben?
  • Werde ich noch gehen können oder droht mir ein Leben im Rollstuhl?
  • Werde ich eine zunehmende Belastung für meine Angehörigen sein?
  • Eventuell sogar schon bald zu einem Pflegefall werden?

Bei kaum einem Krankheitsbild hat es in jüngster Zeit so große Fortschritte gegeben wie bei der Multiplen Sklerose. Zwar ist die Erkrankung, deren wichtigstes Merkmal Entzündungsprozesse im Bereich des Nervensystems sind, nach wie vor nicht heilbar, es gibt jedoch Fortschritte beim
Krankheitsverständnis, bei der Diagnostik und auch bei der Behandlung.

Multiple Sklerose – noch zu viele Mythen und zu wenig Information

In der Öffentlichkeitist das jedoch bislang wenig bekannt. Das dürfte mitunter ein Grund dafür sein, dass sich noch viele Mythen um das Thema MS ranken und die Erkrankung oft mit dem Bild eines Lebens im Rollstuhl assoziiert wird.

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