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Implantierte Nervenzellen werden Teil des Gehirns

Aus Hautzellen erzeugte Nervenzellen langfristig stabil in das Gehirn von Mäusen zu integrieren, ist Wissenschaftlern der Universität Luxemburg gelungen. Sechs Monate nach der Implantation waren die Nervenzellen voll funktionsfähig in das Gehirn integriert.

Die erfolgreiche, langfristig stabile Implantation der Nervenzellen nährt die Hoffnung, künftig neue Therapieformen entwickeln zu können, um zum Beispiel kranke Nervenzellen des Gehirns durch gesunde Nervenzellen zu ersetzen. Ihre Ergebnisse haben die Luxemburger Forscher um Professor Dr. Jens Schwamborn und Kathrin Hemmer in der Fachzeitschrift „Stem Cell Reports“ publiziert.

„Therapieerfolge beim Menschen sind noch Zukunftsmusik, aber ich bin mir sicher, dass es eines Tages erfolgreiche Zellersatztherapien geben wird. Unsere Forschungsergebnisse sind ein weiterer Schritt in diese Richtung“, erläutert Stammzellforscher Professor Schwamborn die neuen Befunde.