Sanofi Genzyme

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Sanofi Genzyme - Erforschung und Entwicklung wegweisender Therapien

Ein besonderes Engagement für Menschen mit schweren und komplexen Erkrankungen, die häufig schwierig zu diagnostizieren und zu behandeln sind, zeichnet Sanofi Genzyme aus. Das Spektrum reicht von seltenen Erbkrankheiten wie zum Beispiel dem sogenannten Morbus Gaucher bis zur Multiplen Sklerose sowie Krebs- und Autoimmunerkrankungen. Es geht dabei stets um die Erforschung und Entwicklung wegweisender Therapien, die den Patienten und ihren Familien auf der ganzen Welt neue Hoffnung geben.

Brian war vier Jahre alt, als seine Mutter Anfang der 80er Jahre Forscher des damals kleinen Unternehmens Genzyme in Boston bat, eine Behandlung zu entwickeln, die ihrem Sohn helfen könne. Brian litt an Morbus Gaucher, einer seltenen Erbkrankheit, bei der die betroffenen Kinder ein bestimmtes Enzym nicht oder nicht in ausreichender Menge bilden können. Der Enzymmangel führt zu schweren Komplikationen und Folgeerkrankungen mit einer je nach Schwere der Erkrankung erheblich verkürzten Lebenserwartung. Dem lässt sich durch den Ersatz des fehlenden Enzyms entgegenwirken. 

„An die biotechnologische Produktion des Enzyms war in den 80er Jahren allerdings noch nicht zu denken“, erläutert Martina Ochel, Geschäftsführerin von Sanofi Genzyme in Deutschland. Das Enzym wurde zunächst mühsam aus der Plazenta gewonnen. Inzwischen werden laut Ochel Enzymersatzpräparate vom Unternehmen in einer der modernsten biotechnologischen Anlagen weltweit hergestellt und können vielen Patienten auf der ganzen Welt helfen, ein annähernd normales Leben zu führen. Auch Brian (s. Foto) hat von der Enzymersatztherapie enorm profitiert. Er ist längst erwachsen, steht mitten im Leben, ist beruflich erfolgreich und glücklicher Familienvater.

Vorreiterrolle bei verschiedenen Erkrankungen 

Die Geschichte von Brian ist ein Beispiel für die Vorreiterrolle, die Sanofi Genzyme bei verschiedenen Krankheitsbildern bis heute einnimmt. Gegründet wurde Genzyme 1981 in Boston/USA. Aufbauend auf der langen Tradition der Entwicklung hoch spezialisierter Therapien wurde aus dem einstigen Start-up inzwischen die globale „Geschäftseinheit Specialty Care von Sanofi“, ein weltweit erfolgreiches Unternehmen, das sich nach wie vor der Entwicklung komplexer biotechnologischer Innovationen zur Behandlung schwerwiegender und vor allem chronischer Erkrankungen verschrieben hat. Bereits mehr als zehn Jahre befasst sich Sanofi Genzyme auch mit der Entwicklung neuer Behandlungsansätze bei neuroimmunologischen Erkrankungen, ein Forschungsschwerpunkt ist dabei die Multiple Sklerose. Auch im Bereich der Krebs- und Autoimmunerkrankungen wie zum Beispiel Rheuma, Neurodermitis und Asthma wird geforscht. 

Derzeit bietet Sanofi Genzyme 20 zugelassene Therapien weltweit, darunter zwei Medikamente zur Behandlung der Multiplen Sklerose. Darüber hinaus gibt es eine beeindruckende Pipeline zukunftsträchtiger Forschungsprojekte. Dazu gehören im Bereich der MS zielgerichtet wirksame Immuntherapeutika und Wirkstoffe zur Neuroprotektion und zur Remyelinisierung sowie Projekte, die Antworten auf die noch offenen Fragen bei der fortschreitenden Multiplen Sklerose finden sollen. 
 

„Aus dem einstigen Start-up ist ein international erfolgreiches Biotechnologie-Unternehmen geworden.“

„Wir fördern damit unter anderem auch den Wissenszuwachs im MS Bereich und arbeiten hierzu mit den führenden Experten auf dem Gebiet der neuroimmunologischen Forschung zusammen“, sagt Geschäftsführerin Martina Ochel. Der weitere Wissenszuwachs ist nach ihren Worten nach wie vor von großer Bedeutung: „Denn die MS wird mit Recht die Krankheit der 1.000 Gesichter genannt. Das hat zwangsläufig zur Folge, dass der Krankheitsverlauf individuell sehr unterschiedlich sein kann, was stets auch besondere Bedürfnisse des jeweiligen Patienten zur Folge haben kann.“ Auch dem muss nach Ochel die Forschung in diesem Bereich Rechnung tragen.

„Ziel ist stets eine gute Lebensqualität des Patienten.“ 

Dabei geht es nicht nur um die Entwicklung weiterer neuer Therapiestrategien. „Im Fokus steht generell der Patient“, so Frau Ochel. Das Ziel muss nach ihren Worten stets sein, mit der Behandlung nicht nur die Krankheit zu kontrollieren und so Krankheitsschübe und die Entwicklung von Behinderungen zu vermeiden. Es geht auch darum, weitere Symptome der MS zu lindern wie beispielsweise die Fatigue, also die starke Müdigkeit und Erschöpfung, die viele Patienten quält, und einem Nachlassen der geistigen Beweglichkeit gegenzusteuern. „Das ist wichtig, um den Betroffenen ein möglichst uneingeschränktes Leben mit guter Lebensqualität zu ermöglichen“, erklärt Ochel. 

Um dies zu unterstützen, hat Sanofi Genzyme das Patientenbegleitprogramm MS-Begleiter entwickelt, das Betroffenen wie auch ihren Lebenspartnern, Angehörigen und Freunden einen umfassenden Service bietet. Das reicht von der Zeitschrift „MS Persönlich“ über allgemeines Informationsmaterial rund um die Erkrankung bis hin zur Betreuung über ein spezielles „Contact Center“ und das Blogger-Projekt „Einblick“, bei dem MS Patienten persönliche Themen einbringen können.

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